Übergewicht bei Hunden. Erkennen und gesund abnehmen
Schätzungen zufolge ist jeder zweite Hund in der Schweiz zu schwer, doch die meisten Halterinnen und Halter sind sich dessen nicht bewusst. Ein gemütlicher, gut genährter Hund wirkt auf den ersten Blick gesund. Übergewicht ist jedoch kein reines Schönheitsproblem: Es belastet die Gelenke, das Herz und den Stoffwechsel und verkürzt die Lebenserwartung nachweislich um zwei bis drei Jahre.
Text: Regina Röttgen
Die gute Nachricht: Übergewicht lässt sich mit einem einfachen Rippen-Test in weniger als einer Minute erkennen – ganz ohne Tierarztbesuch. In den meisten Fällen kann das Übergewicht reduziert werden, ohne den Hund hungern zu lassen.
Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie Übergewicht bei ihrem Hund frühzeitig erkennen, welche Ursachen am häufigsten dahinterstecken und wie eine gesunde Gewichtsreduktion in der Praxis aussieht – für Welpen, erwachsene Hunde und Senioren.
Übergewicht oder Fettleibigkeit?
Die Begriffe werden oft synonym verwendet, beschreiben aber unterschiedliche Schweregrade. In der Tiermedizin gilt:
- 10 – 20% über dem Normalgewicht → übergewichtig
- Mehr als 20% über dem Normalgewicht → fettleibig (adipös)
Übergewicht erkennen
Um festzustellen, ob Ihr Hund zu schwer ist, benötigen Sie keine Waage. Der Body Condition Score ist ein bewährtes Instrument, das Tierärzt:innen weltweit einsetzen. Es verbindet Tasten und Sehen und kann schnell selbst durchgeführt werden.
Der BSC Rippen-Test
Legen Sie beide Hände flach auf die Rippen Ihres Hundes, und zwar von beiden Seiten, und bewegen Sie die Handflächen anschliessend langsam über seinen Brustkorb.
- Rippen leicht ertastbar, ohne Druck → Idealgewicht (BCS 5)
- Rippen nur mit festem Druck fühlbar → Übergewicht (BCS 6 – 7)
- Rippen nicht mehr tastbar → Fettleibigkeit (BCS 8 – 9)
- Rippen ohne Berühren sichtbar → Untergewicht (BCS 1 – 3)
Die Sichtkontrolle von oben
Stellen Sie sich dazu hinter Ihren Hund und betrachten Sie seinen Rücken. Ein normalgewichtiger Hund zeigt hinter dem Brustkorb eine erkennbare Einschnürung. Fehlt diese Taille oder ist der Bauch breiter als der Brustkorb, ist der Hund übergewichtig
BCS-Referenztabelle
| Gewichtsstatus | Was Sie fühlen/sehen | Übergewicht | |
|---|---|---|---|
| 1-3 | Untergewicht | Rippen, Wirbel, Hüftknochen deutlich sichtbar; keine Fettschicht | – |
| 4-5 | Idealgewicht | Rippen leicht ertastbar, nicht sichtbar; Taille erkennbar; Bauch leicht eingezogen | – |
| 6 | Leicht übergewichtig | Rippen mit Druck fühlbar; Taille kaum erkennbar | ca. 10% |
| 7 | Übergewichtig | Rippen schwer fühlbar; keine Taille; Bauch gerundet | ca. 20% |
| 8 | Stark übergewichtig | Rippen nicht mehr tastbar; Fettpolster an Lendenwirbeln | ca. 30% |
| 9 | Adipös (fettleibig) | Massive Fettdepots; kein Skelett fühlbar; Bauch hängt durch | über 30% |
Quelle: Body Condition Score nach WSAVA-Standard; Kölle et al. 2023
Zweites Instrument: der Körperfett-Index (KFI)
Neben dem BCS (Rippen-Test) steht das Körperfett-Index-Risikobewertungssystem (KFI) zur Verfügung. Es basiert auf bildgestützter Einschätzung der Fettverteilung am Körper und erlaubt eine differenziertere Beurteilung als das reine Rippen-Tasten. Ihr Tierarzt oder Ihre Tierärztin kann Ihnen dieses System erläutern und die entsprechenden Referenzbilder zeigen.
Warum werden Hunde übergewichtig? Ursachen im Überblick
Übergewicht entsteht, wenn mehr Kalorien aufgenommen als verbraucht werden. Hinter dieser einfachen Formel stecken jedoch viele individuelle Faktoren, die von der Fütterungsroutine über den Hormonstatus bis hin zur Genetik reichen.
| Risikofaktor | Erklärung |
|---|---|
| Überfütterung | Häufigste Ursache. Leckerlis machen unbewusst 20 – 30% der Tagesration aus. |
| Kastration | Senkt Grundumsatz um bis zu 30%; kastrierte Hündinnen haben doppeltes Adipositas-Risiko. |
| Alter 7–9 Jahre | Höchstes Risiko für Gewichtszunahme; Stoffwechsel verlangsamt sich mit dem Alter. |
| Weibliches Geschlecht | Hündinnen häufiger betroffen als Rüden – unabhängig von Kastration. |
| Genetik (Labrador) | POMC-Gen-Mutation: dauerhaftes Hungergefühl, betrifft ca. 25% der Labradore. |
| Erkrankungen | Hypothyreose, Morbus Cushing verlangsamen den Stoffwechsel. |
| Medikamente | Prednisolon, Diazepam beeinflussen Energiehaushalt und Sättigungsgefühl. |
| Lebensstil Halter | Übergewicht der Halter korreliert mit geringerer Aktivität des Hundes. |
| Einzeltierhaushalte | Hunde in Einzeltierhaushalten neigen häufiger zu Übergewicht. |
Übergewicht in verschiedenen Lebensphasen
Übergewicht bei Welpen
Überfütterung beginnt oft bereits im Welpenalter. Die Folgen können gravierend sein: Bei grosswüchsigen Rassen steigt durch zu schnelles Wachstum das Risiko für Hüftgelenksprobleme um bis zu 68 Prozent. Ein gleichmässiges, moderates Wachstum ist deshalb wichtiger als ein schnelles.
- Herstellerangaben kritisch hinterfragen: 80 – 90% der empfohlenen Menge reichen oft
- Wöchentliche Gewichtskontrolle ab der 4. Lebenswoche
- Leckerlis im Training konsequent von der Tagesration abziehen
Übergewicht bei erwachsenen Hunden
Die häufigste Ursache für Übergewicht bei erwachsenen Hunden ist eine Überfütterung in Kombination mit ungeeignetem Futter. Wer einem inaktiven Hund Hochleistungsfutter gibt, liefert ihm mehr Kalorien, als er verbrauchen kann. Besonders nach einer Kastration verändert sich der Energiebedarf erheblich.
Nach der Kastration sinkt der Energiebedarf um bis zu 30%, während der Appetit gleichzeitig steigt – eine häufig unterschätzte Kombination.
Ein Beispiel: Max, ein dreijähriger Labrador (28 kg), wurde kastriert. Bei einer unveränderten Futtermenge von 400 Gramm pro Tag nahm er innerhalb von sechs Monaten drei Kilogramm zu. Die Lösung bestand in einer Reduktion der Futtermenge auf 320 g pro Tag (20% weniger) und täglich 15 Minuten mehr Bewegung. Nach vier Monaten hatte Max sein Idealgewicht von 25 kg wieder erreicht.
Übergewicht bei Senioren
40 – 50% aller Senioren sind übergewichtig, wobei das höchste Risiko im Alter von sieben bis neun Jahren besteht. Mit zunehmendem Alter verbraucht der Körper weniger Energie – der Stoffwechsel verlangsamt sich. Zudem werden Muskeln abgebaut und die Aktivität lässt nach. Wer die Futtermenge nicht entsprechend anpasst, riskiert eine schleichende Gewichtszunahme.
Wichtig: Reduzieren Sie bei Senioren nicht einfach die Menge des bisherigen Futters. Stellen Sie stattdessen auf ein angepasstes Seniorenfutter um. Dieses enthält weniger Kalorien, aber mindestens 20 – 25% Rohprotein, um Muskelabbau zu verhindern.
Der Stufenplan für gesundes Abnehmen
Crashdiäten sind für Hunde genauso schädlich wie für Menschen. Eine zu starke Reduzierung der Kalorienzufuhr führt zu Muskelabbau statt Fettabbau, senkt den Grundumsatz und erschwert somit eine nachhaltige Gewichtsreduktion. Das Ziel sollte deshalb eine langsame und kontrollierte Gewichtsreduktion sein.
Wichtig: Bei Fettleibigkeit (BCS 8 – 9) reicht es nicht aus, einfach die Futtermenge zu reduzieren. Der Tierarzt empfiehlt für stark übergewichtige Hunde ein spezielles Alleinfuttermittel mit reduzierter Kalorienzahl, das dennoch alle Nährstoffe liefert.
| Körpergewicht | Maximale Abnahme/Woche | Richtwert Futterreduktion |
|---|---|---|
| bis 10 kg | 50 – 100 g | –10% der bisherigen Ration |
| 10 – 20 kg | 100 – 150 g | –15% der bisherigen Ration |
| 20 – 35 kg | 150 – 200 g | –15 bis –20% der bisherigen Ration |
| über 35 kg | 200 – 300 g | –20% der bisherigen Ration |
Schritt 1: Ist-Situation erfassen
Bevor Sie die Futtermenge anpassen, lohnt sich ein kurzer Überblick über die tatsächliche Ausgangslage. Das braucht keine zehn Minuten:
- Aktuelles Gewicht messen (Tierarzt oder Tierhandlung mit Waage).
- BCS (Body Condition Score) bestimmen (Rippen-Test und Sichtkontrolle von oben).
- Alle Kalorienquellen notieren:
- Hauptmahlzeiten
- Leckerlis
- Kauartikel
- Tischreste
Schritt 2: Futtermenge anpassen
- Karottenstücke (roh oder leicht gedämpft)
- Gurkenscheiben
- Kürbis oder Zucchini (leicht gedämpft, unter das Hauptfutter mischen)
- Apfelscheiben ohne Kerngehäuse (in kleinen Mengen)
Schritt 3: Bewegung erhöhen
Mehrere kurze Spaziergänge sind schonender als eine lange Tour, insbesondere für ältere Hunde oder Hunde mit Gelenkproblemen. Schwimmen ist bei Arthrose ideal, da es die Gelenke schont. Schnüffelspiele und Nasenarbeit fordern den Hund sowohl geistig als auch körperlich.
Schritt 4: Fortschritt kontrollieren
Regelmässige Kontrolle ist das A und O – nicht um Druck aufzubauen, sondern um früh zu merken, ob der Plan funktioniert
- Wöchentlich zur gleichen Tageszeit wiegen
- Ziel: maximale Abnahme von 1 – 2% des Körpergewichts pro Woche
- Stagniert das Gewicht über 3 – 4 Wochen trotz Massnahmen → Tierarzt aufsuchen
Dos & Don'ts bei Übergewicht
Das sollten Sie tun
Diese Massnahmen helfen Ihrem Hund nachhaltig und schonend auf das Idealgewicht:
- BCS-Test monatlich selbst durchführen
- Alle Leckerlis und Snacks täglich in die Gesamtration einrechnen
- Kalorienarme Alternativen als Belohnung einsetzen (Karotten, Gurken)
- Futtermenge in einem ersten Schritt um 10 – 20% reduzieren
- Mehrere kurze Spaziergänge statt einem langen
- Bei Fettleibigkeit (BCS 8 – 9): Tierarzt für Diätfutter und Zielgewicht konsultieren
Das sollten Sie vermeiden
Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Diese Fehler passieren den meisten Halterinnen und Haltern irgendwann – es lohnt sich, sie zu kennen:
- Crashdiäten: Zu starke Kalorienreduktion führt zu Muskelabbau statt Fettabbau
- Tischreste verfüttern: oft zu fett, gewürzt und kalorienreich
- Leckerlis nicht mitzählen – sie machen oft ein Viertel der Tagesration aus
- Bei Senioren einfach die Menge reduzieren statt auf Seniorfutter umzustellen
- Übergewicht als «Normalzustand» akzeptieren, weil viele Hunde im Umfeld ähnlich aussehen
Häufige Fragen zu Übergewicht beim Hund
Führen Sie den Rippen-Test durch: Sind die Rippen leicht ertastbar ohne Druck, hat Ihr Hund Idealgewicht (BCS 5). Müssen Sie fest drücken, ist Ihr Hund übergewichtig. Von oben sollte eine erkennbare Taille hinter dem Brustkorb sichtbar sein. Jede BCS-Stufe über 5 entspricht rund 10% Übergewicht.
Mehr als 20% über dem Normalgewicht gilt als Fettleibigkeit (Adipositas). Im BCS-System entspricht das einem Wert von 8 – 9. Bei diesen Hunden reicht eine einfache Mengenreduktion nicht aus – ein Tierarztbesuch und ein spezielles Diätfutter sind sinnvoll.
Reduzieren Sie die Futtermenge um 10 – 20%, ersetzen Sie kalorienreiche Leckerlis durch Karotten oder Gurken und erhöhen Sie die Bewegung. Ein 20-kg-Hund sollte maximal 150 – 200 g pro Woche abnehmen. Bei Fettleibigkeit braucht es ein spezielles Diätfutter.
Prüfen Sie, ob Leckerlis und Snacks wirklich in der Tagesration eingerechnet werden. Falls ja, lohnt sich eine tierärztliche Abklärung: Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) und Morbus Cushing sind häufig übersehene Ursachen.
Gesunde Hunde ohne Gewichtsprobleme: einmal pro Monat. Hunde auf Diät oder nach Kastration: wöchentlich zur gleichen Tageszeit. Ziel: maximale Abnahme von 1 – 2% des Körpergewichts pro Woche.
Das Idealgewicht hängt von Rasse, Grösse und Alter ab. Lassen Sie es am besten vom Tierarzt bestimmen. Orientieren Sie sich am BCS 4 – 5: Die Rippen sind leicht tastbar und die Taille ist sichtbar. Eine grobe Faustregel besagt, dass eine Reduzierung um eine BCS-Stufe etwa 10% Übergewicht entspricht.
Sofort bei BCS 8 – 9 (Fettleibigkeit), stagnierender Gewichtsabnahme trotz ergriffener Massnahmen, Lethargie, Atemnot, Lahmheit oder Verdacht auf Erkrankungen wie Hypothyreose. Lassen Sie die Ursachen abklären und Diätfutter verschreiben.
Multiplizieren Sie das Idealgewicht (kg) mit 30 – 50 kcal/kg/Tag (je nach Aktivitätslevel) und reduzieren Sie diesen Wert anschliessend um 10 –20%. Berücksichtigen Sie die Leckerlis (oft 20 – 30% der Ration). Nutzen Sie Kalorientabellen auf Futterverpackungen oder Apps.
Füttern Sie Ihre Hunde getrennt voneinander in einer ruhigen Umgebung und passen Sie die Portionen individuell an (z.B. nach Aktivitätslevel und Alter). Vermeiden Sie Konkurrenz um Leckerlis und belohnen Sie Ihre Tiere stattdessen mit kalorienarmen Alternativen wie Karotten.
Führen Sie monatlich einen BCS-Test durch, wiegen Sie Ihr Tier regelmässig und passen Sie das Futter bei Lebensveränderungen (z.B. Alterung, Kastration) an. Achten Sie ausserdem langfristig auf Bewegung und Portionskontrolle.
Geeignet sind beispielsweise klein portionierte Karotten-, Gurken- oder Apfelstücke, gedämpfter Kürbis oder kommerzielle Diät-Leckerlis mit maximal 5 kcal pro Stück. Ziehen Sie diese immer von der Tagesration ab.
Fazit
Übergewicht beim Hund ist häufig, gut erkennbar und in den meisten Fällen behebbar. Der BCS-Test kostet weniger als zwei Minuten und liefert verlässliche Ergebnisse – ohne Tierarztbesuch. Wer einmal im Monat die Rippen abtastet und die Taille kontrolliert, erkennt eine schleichende Gewichtszunahme rechtzeitig.
Das Wichtigste: Gehen Sie es langsam an. Crashdiäten schaden mehr als sie nützen. Eine Reduktion von 10–20 % der Futtermenge, kalorienarme Belohnungen und etwas mehr Bewegung reichen in den meisten Fällen aus, um das Idealgewicht wieder zu erreichen. Bei Fettleibigkeit (BCS 8–9) ist eine tierärztliche Begleitung sinnvoll.
Quellen
Kölle P., Baum L., Ziese A., Moritz J.: Adipositas bei Hund und Katze – ein unterschätztes Tierschutzproblem. Der Praktische Tierarzt. 2023;104.
Linder D.E., Santiago S., Halbreich E.D.: Is There a Correlation Between Dog Obesity and Human Obesity? Frontiers in Veterinary Science. 2021;8.
Marchi P.H., Vendramini T.H.A., Perini M.P. et al.: Obesity, inflammation, and cancer in dogs. Frontiers in Veterinary Science. 2022;9.
Courcier E.A., Thomson R.M., Mellor D.J., Yam P.S.: An epidemiological study of environmental factors associated with canine obesity. Journal of Small Animal Practice. 2010;51(7):362–367.
UK Pet Food: Pet Obesity Statistics. ukpetfood.org. 2024.
Röttgen R.: Übergewicht bei Hunden – Mehr als nur ein Schönheitsfehler. Schweizer Hunde Magazin 1/2025, S. 57–61.
Über die Autorin
Regina Röttgen ist freie Journalistin mit Spezialisierung auf Natur- und Tierthemen. Sie schreibt regelmässig für das Schweizer Hunde Magazin sowie weitere Fachpublikationen im deutschsprachigen Raum und recherchiert Ratgeberinhalte zu Hundehaltung, Tierernährung und Tiergesundheit.Für diesen Beitrag hat sie aktuelle wissenschaftliche Studien und Fachpublikationen zur Adipositas beim Hund ausgewertet, darunter Arbeiten der Tierärztlichen Hochschule München (Kölle et al. 2023), der University of Cambridge zur POMC-Genmutation beim Labrador Retriever sowie epidemiologische Untersuchungen aus Grossbritannien, Deutschland, den USA und Spanien. Auch das Positionspapier der Schweizerischen Vereinigung für Kleintiermedizin (SVK-ASMPA, 2018) wurde berücksichtigt.
Der Originalartikel «Mehr als nur ein Schönheitsfehler» erschien in der Ausgabe 1/25 des Schweizer Hunde Magazins (Seiten 57–61, Rubrik Wissenschaft). Für petfinder.ch wurde der Beitrag redaktionell überarbeitet, mit dem Body Condition Score (BCS) nach WSAVA-Standard, einem praxisorientierten Stufenplan zur Gewichtsreduktion sowie Schweizer Kontextinformationen ergänzt.
Redaktionelle Bearbeitung: petfinder.ch-Redaktion
Wissenschaftliche Basis: WSAVA Body Condition Score, peer-reviewte Studien (Marchi et al. 2022, Linder et al. 2021, Suarez et al. 2022, Courcier et al. 2010), SVK-ASMPA-Positionspapier 2018
Erstveröffentlichung: Schweizer Hunde Magazin, Ausgabe 1/25 (Januar/Februar 2025)
Letzte Aktualisierung: April 2026
Wichtiger Hinweis: Dieser Ratgeber ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei einem Body Condition Score von 8 – 9 (Fettleibigkeit), stagnierender Gewichtsabnahme oder Verdacht auf Grunderkrankungen wie Hypothyreose oder Morbus Cushing sollte stets eine Tierärztin oder ein Tierarzt konsultiert werden.
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